Schriftwechsel zum Thema Straßenlaternen:
Frau Berger per Email an die Stadt Erkelenz:
Sehr
geehrter Herr Lurweg,
vor 10 Minuten erhielt ich den Anruf einer aufgeregten Mitbürgerin, die heute
mit ihrer Familie am Umsiedlungsstandort war und feststelle, dass im Bereich der
Freiheitstrasse bereits 2 Straßenlaternen aufgestellt worden seien. Da das
Grundstück der Familie in diesem Abschnitt liege, habe man nun Sorge, es könnten
weitere Laternen errichtet werden, ohne dass man wisse, wie die Leute denn bauen
möchten. Mit anderen Worten: die Sorge ist, dass eine Laterne vor der geplanten
Garagenzufahrt aufgesetzt wird.
Vielleicht habe ich in den letzten Sitzungen ja nicht richtig aufgepasst, oder
aber meine Vorstellung von Dingen ist mal wieder eine andere: Ich persönlich
hatte auf jeden Fall damit gerechnet, dass die Laternen nicht gleich am Anfang
aufgesetzt werden; auch um Beschädigungen bei den Bauaktivitäten zu vermeiden.
Ich kann auch gut nachvollziehen, dass Mitbürger nun ihre Bauplanungen gefährdet
sehen, wenn keine Abstimmung zwischen Stadt und Umsiedlern diesbezüglich
erfolgt.
A propos Beschädigungen: Bei der Standortbegehung am 14.10.06 kam auch die Frage
hoch, wer denn eventuelle Beschädigungen der Randsteine übernehmen werde, die
ggf. durch Baufahrzeuge verursacht werden können !!??
Vielen Dank für Ihre Stellungnahme und einen bürgerfreundlichen Ansatz in beiden
Fragestellungen.
Mit freundlichen Grüßen
Gisela Berger
Die Antwort von Herrn Lurweg:
Date: Mon, 23 Oct 2006 09:43:08 +0200
Subject: Antw: Umsiedlungsstandort
From: "Ansgar Lurweg" <Ansgar.Lurweg@Erkelenz.de>
Sehr geehrte Frau Berger,
vielen Dank für die Informationen. Bitte geben Sie an die betroffenen Immerather
weiter, dass sie sich in keinem der geschilderten Fälle Sorgen machen müssen.
Es werden z. Zt. ca. 25% der später erforderlichen Lampen aufgestellt, um ein
Mindestmaß an Beleuchtung und auch Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Die
Lampenstandorte sind nach Aussage meines Tiefbauamtes so gewählt (an
Kreuzungspunkten, Einmündungen, etc.), dass es nicht zu Konflikten mit privaten
Grundstückseinfahrten kommen sollte. Sollte dieses doch der Fall sein, wird die
Stadt die Lampe nach Rücksprache mit dem jeweiligen Grundstückseigentümer, wenn
die Planung konkret feststeht, wieder versetzen. Ein Einschränkung bei den
Planungen ist somit nicht gegeben.
Richtige Randsteine sind nur an der Hauptstraße gesetzt worden. Allerdings sind
dort die Nebenanlagen so breit, dass eine Beschädigung auch durch Baufahrzeuge
eher unwahrscheinlich ist. Sollte dieses doch mal passieren, wird versucht den
Verursacher (im Regelfall Bauunternehmung) zu ermitteln. Die Vorgehensweise
unterscheidet sich nicht von anderen Baugebieten. Wenn ein Verursacher nicht zu
finden ist, wird die Stadt die Arbeiten auf eigenen Kosten durchführen,
spätestens beim Endausbau der jeweiligen Straßen.
Insofern sind die (berechtigten) Sorgen unbegründet. Für weitere Fragen stehe
ich gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Ansgar Lurweg